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CAEVA PROJEKT

Wie WHUSH zusammen mit CAEVA helfen möchte, das Bildungsproblem in Uganda zu lösen

Das Problem

Mit beinahe 17 Millionen Menschen unter 14 Jahren hat Uganda eine der jüngsten Populationen in Afrika. 83% der Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren besuchen keine weiterführende Schule und 34% der Kinder aus den ländlichen Regionen zwischen 6 und 13 Jahren sind der Kinderarbeit ausgesetzt. 

Viele Familien können die Ausbildung ihrer Kinder nicht bezahlen. Auch wenn keine Studiengebühren bezahlt werden müssen, so sind die mit einer Ausbildung verbundenen Kosten für einen Großteil der Familien immer noch zu hoch. 

 

Die Zeit, die die Kinder in Schule und Ausbildung investieren, ist sehr kostbar und muss häufig eher dafür aufgewendet werden die Familie bereits in jungen Jahren finanziell zu unterstützen. Viele Kinder verlassen also bereits früh die Schulen, um zuhause  

Eltern und Geschwistern unter die Arme zu greifen. Dadurch erhalten viele Kinder und Jugendliche keine ausgiebige Schuldbildung oder brechen die Schule vorzeitig ab, bevor ihre Ausbildung abgeschlossen ist - häufig auch aufgrund von frühen Schwangerschaften. 

Diese Umstände tragen einen großen Teil zu einer sich immer weiter entwickelnden, generationenübergreifenden Armutsspirale bei, welcher die Menschen nur schwer entkommen können. 

Der Lösungsansatz

CAEVA versucht diesen Teufelskreis nachhaltig durch Bildung zu durchbrechen.  

 

Um Ugandas’ Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen hat sich die Non-Profit Organisation CAEVA vor 10 Jahren dazu entschieden für junge Erwachsene einen Ort zu schaffen, an dem sie einen typischen Ausbildungsberuf sowie grundlegende unternehmerische Fähigkeiten erlernen können. Dort werden Mechaniker, Köche, Friseure und viele weitere Professionen ausgebildet, alle gemeinsam unter einem Dach. Mit dieser Aufgabe schafft CAEVA nicht nur eine langfristige Verbesserung einzelner Lebenswege, sondern stärkt auch die gesamte lokale Infrastruktur, da die ausgebildeten Fachkräfte anschließend ihre Fähigkeiten in ihren Gemeinden anbieten. 

Wir möchten euch gerne Kito vorstellen:

Kito lebt in der Busoga Sub-Region und ist 20 Jahre alt. Er lebt mit seinen Eltern und 4 Geschwistern von dem was sie ernten und von dem kleinen Anteil, den sie auf dem Markt verkaufen. Jedoch reicht das Geld häufig nicht und Kito und seine Geschwister müssen auf der Straße als Straßenhändler arbeiten. Zur Schule zu gehen war schon immer ein Traum von Kito, allerdings war es einfach nie möglich.  

 Das ist der Punkt an dem CAEVA ins Spiel kommt: Mit ihrem Programm ermöglichen sie es Jugendlichen und jungen Erwachsenen wie Kito eine Berufsausbildung zu durchlaufen.  

Diese Ausbildung stellt den Grundstein für den Aufbau einer sichereren Existenz, sowohl für die Schüler als auch für deren Familien, dar.   

 

Auch hierbei unterstützt CAEVA:  

Da die meisten Schüler kaum über eigenes Geld verfügen, dürfen sie für ihre ersten Aufträge nach ihrer Ausbildung noch die Maschinen und Werkzeuge aus den Arbeitsstationen im Ausbildungszentrum mitbenutzen, um sich über die nächsten Monate genug Geld anzusparen und sich dann eigenes Equipment zuzulegen.  

 Das aus den Ausbildungen resultierende Einkommen bildet das Fundament, nicht nur die zukünftige Lebenssituation von Kitos Familie, sondern auch von Kitos zukünftigen Kindern, da Ihnen ein Leben ohne Kinderarbeit ermöglicht wird. 

Wer ist CAEVA?

Die Organisation “Caeva”  hat ihre Wurzeln in Uganda und wurde 2009 von zwei erfolgreichen Unternehmern aus Uganda mit dem Ziel gegründet, Kinder und Jugendliche zu bestärken und das Problem von Armut und Perspektivlosigkeit an der Wurzel zu bekämpfen. Caeva, mit ihrem Standort in einer der Problemregionen, kann die Lage überblicken und so effektive Lösungen gegen die Umstände in Uganda entwickeln und umsetzen.   

 

Für mehr Informationen schauen Sie direkt bei Caeva vorbei:  

https://caeva.org 

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Wie wir helfen:

Im Verlauf unseres Projekts werden wir ein neues Ausbildungszentrum in Uganda bauen, wodurch das Projekt in eine neue Stadt expandieren kann. Somit kann jährlich vielen weiteren jungen Erwachsenen ein perspektivvolles Leben ermöglicht werden. Das Gebäude wird verschiedene Arbeitsstationen für jeden einzelnen Ausbildungsberuf bereitstellen. Außerdem soll das Gebäude möglichst kosteneffektiv gebaut werden, was bedeutet das sowohl wir als auch die Unterstützer von Caeva und die Auszubildenen ihres Programmes den Bau selbst unterstützen. Wir erhoffen uns so die gesammelten Spendengelder möglichst effektiv zu verwenden, um den langfristigen Betrieb des Ausbildungszentrums zu gewährleisten. 

 

Desweitern sammeln wir Sachspenden in Form von Werkzeugen und Equipment oder anderen relevanten Materialien von deutschen Unternehmen, welche vor Ort den Auszubildenden dabei helfen ihre jeweiligen Berufe zu erlernen.